Aktuelle Pressemitteilung vom 21.07.2006
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Executive Summary Als Diabetiker komfortabler leben - Vision und Geschäftsmodell Die GlucoMetrix
AG wurde 2001 mit der Vision gegründet, das Leben für Diabetiker komfortabler
zu gestalten. Basisbaustein
dieser Vision ist ein noninvasives Blutzuckermessgerät zur Blutzuckerbestimmung (NIB
genannt). Bislang müssen die Diabetiker zur Bestimmung des aktuellen
Blutzuckergehaltes mehrmals täglich sich stechen um einen Tropfen Blut zu
gewinnen und anschließend mit einem Messstreifen auswerten, um die Insulingabe
zu bestimmen. Ein NIB kann mit einer hohen Akzeptanz und raschen Verbreitung
rechnen, da es • schmerzfrei für die Patienten dank des optischen Verfahrens ist, • eine Messgenauigkeit von fast 95 % gegenüber dem Blutlabor hat und • kostendämpfend, da ohne Teststreifen und Verbrauchsmaterial, für
die Krankenkassen ist. Millionen
brauchen Messgeräte - Der Markt Schätzungen aus
verschiedenen Quellen (AOK und Institute) belegen die hohe Ausbreitung der
Stoffwechselkrankheit: • ca. 6 bis 7 Mio. diagnostizierte Patienten in Deutschland • ca. 30 Mio.
in Europa • ca. 210 Mio. weltweit im Jahr 2010 Die Dunkelziffer der
bislang nicht erkannten Fälle liegt etwa doppelt so hoch. klein, zuverlässig, sicher und vor allem schmerzlos - Das Produkt Diabetiker sollen
mehrmals täglich ihren Blutzuckerspiegel messen, um die Insulindosen bestimmen
zu können. Die derzeit gängige Methode zur Messung des Blutzuckerspiegels
beruht auf der Entnahme eines Tropfens Blut, der mit einem Teststreifen
ausgewertet wird. Das geplante Produkt der GlucoMetrix AG verwendet ein • optisches Verfahren, die so genannte Nah-Infrarot-Spektroskopie
(NIR) • Messung durch einen Laser im Bereich von 1,5 µm bis 2,5 µm Dabei emittiert eine
Diode Infrarotlicht direkt an der Hautoberfläche, das von den Glukosemolekülen
im Blut reflektiert wird. Über die Reflexionsmessung kann dann der
Blutzuckergehalt gemessen werden. In Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten
in Deutschland wird das NIB entwickelt. • Universität Dortmund • Krankenhaus Vinzentinum Ruhpolding, Dr. T. Koch • durch Lizenzierung innovativer Biometrie - Technologien der TU –
München • in Kombination mit Biometrischer Sicherheitstechnik Die Hauptaufgaben und
Arbeiten sind die Entwicklung und Miniaturisierung des Messgeräts und die
Entwicklung eines anwendungsspezifischen Schaltkreises (ASIC), mit dem die
Messung zuverlässig realisiert werden kann. Nur berechtigte Personen können das
Gerät nutzen und bedienen sowie die Daten verarbeiten. Die dafür erforderliche
Sicherheitstechnologie ist fertig entwickelt, und alle Rechte sind gesichert. Wissen ist Macht –
Managementteam und Know how Um das selbst gesetzte
24-monatige Zeitfenster bis zur Markteinführung optimal zu nutzen, hat der
Leiter des Projektes Peter Paul Schikora, ein Managementteam zusammengestellt,
dass das erforderliche Know How und die Kernkompetenzen zur erfolgreichen
Produktentwicklung und –Vermarktung besitzt: Peter Paul
Schikora wird
den Vorstandsvorsitz der GlucoMetrix AG übernehmen. Er ist seit 1985 in der
Computerbranche tätig und hat Unternehmen wie die FAST Electronic GmbH, FAST
ComTec, die CMC Handels GmbH sowie die M.Sales GmbH mit gegründet. Unter seiner
Federführung wurden Computer, Computerbauteile, Sicherheitssysteme und
Messinstrumente entwickelt und international vermarktet. Dr. Markus
Ludwig: Dr.
der Physik, der langjährige Erfahrungen in den Bereichen Biotechnologie und
Nanophysik vorweisen kann. Dr. Wolfgang
Hofmann: Dr.
der Elektrotechnik, entwickelte in Amerika den ersten 3-Dimensionalen
Nanomotor. Siegfried Link: ist als Diplom-Ingenieur
seit 30 Jahren in der Halbleiterentwicklung tätig. Er arbeitete für Motorola
und Siemens im Bereich Mikroelektronik. Zuständig für die ASIC Entwicklung. Dr. Christian
Erhard: Wird
das Marketing für die Produkte und die internationale Kundenkommunikation
aufbauen. Auf der Überholspur – die
Markteintrittsstrategie Parallel zur
Produktentwicklung müssen die Vertriebswege und Strategien vorbereitet werden.
Zwei Zielgruppen haben den größten Nutzen: • Krankenkassen können Kosten dämpfen • Patienten profitieren vom schmerzfreien Verfahren Rund eine Milliarde Euro
wird in Deutschland schätzungsweise pro Jahr für Teststreifen aufgewendet. Sie
würden durch ein NIB überflüssig. Unterstellen wir weiterhin, dass eine
schmerzfreie Messung öfter ausgeführt wird, so sind besser eingestellte und
damit weniger kostenintensive Patienten zu erwarten. Dadurch sinken zusätzlich
die indirekten Kosten. Mit dem Kostenargument ist mit einem hohen Engagement
der Kassen bei der Markteinführung eines NIB zu rechnen. Sobald die Patienten
von einem schmerzfreien Verfahren erfahren, werden sie voraussichtlich aktiv
nach einem NIB nachfragen. Bei der Information und Beratung kommt den Ärzten,
Schwerpunktpraxen und Apotheken eine wichtige Rolle zu. Daher sind sie in eine
Kommunikationsstrategie einzubinden, die als Instrumente die entsprechenden
Fachorgane und Publikumsmedien, Mailings, Kongressauftritte und
Messeteilnahmen, aber auch Schulungen einsetzt. Wenn der Start auf dem
deutschen Markt erfolgreich verlaufen ist, kann • die Expansion in andere europäische Märkte nach dem gleichen Schema
erfolgen. Angedacht ist hier die Kooperation mit Partnerunternehmen, die als
Lizenz- oder Franchisenehmer agieren. Über die Lieferung der für die Geräte
erforderlichen anwendungsspezifischen Schaltkreise (ASICs) lässt sich das
Geschäft exakt nach verfolgen. Stolpersteine – die Risiken Das Geschäftsmodell hat
Risiken, die sich in drei Kategorien zusammenfassen lassen: • Pharmaindustrie • Wettbewerber • Entwicklungsprobleme Die Pharmaindustrie
verdient mit den Teststreifen sehr gut. Es ist denkbar, dass in der
Vergangenheit bereits Patente oder Produkte aufgekauft wurden, um diesen Markt
zu schützen. Im harmlosen Fall wird der GlucoMetrix AG dann ein Angebot
unterbreitet. Im schlechten Fall wird ein marktreifes Konkurrenzprodukt mit
grosser Finanzkraft in den Markt gedrückt. Da sich weltweit rund ein Dutzend
Institute und Unternehmen mit noninvasiven Verfahren beschäftigen, kann auch
von dieser Seite in dem vorgesehenen Zeitfenster von 24 Monaten
Wettbewerbsdruck entstehen. Bei vergleichbaren Produkteigenschaften kann jedoch
davon ausgegangen werden, dass in dem ungesättigten Markt, Platz für mehrere
Wettbewerber ist. Auf der technischen Seite können sich unvorhergesehene
Probleme bei der Miniaturisierung des NIB oder beim Messverfahren ergeben,
welche die Markteinführung verzögern oder gar verhindern. Trotz sorgfältiger
Prüfung sind auch eventuelle Patentstreitigkeiten nie gänzlich auszuschließen. Wohin rollt der Rubel – der
Finanzierungsbedarf Für das 24-monatige
Zeitfenster, um ein marktreifes Produkt zu entwickeln und weitere 12 Monate, um
die Vermarktungsstrategien
umzusetzen, ist ein Finanzierungsbedarf in Höhe von ca. 6 Mio. Euro vorhanden.
Die Mittel werden wie folgt eingesetzt: • 6 Mio. Euro gesamter Finanzierungsbedarf, davon o 0,8 Mio. Erwerb Lizenzen, Rechte, Know how, etc. o 2,6 Mio. Entwicklungskosten, ASICs o 2,6 Mio. SG&A, Selling, General, & Administrative Expense Da ein Geldgeber ein
berechtigtes Interesse hat, die Entwicklung seines Finanzinvestments zu
verfolgen, suchen wir zur Finanzierung idealer Weise einen VC. Damit soll die
Handlungsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt werden. Mehr als drei VCs
sind daher kaum akzeptabel. Wie wird das Geld verdient – die Erlöse Während der ersten 24
Monate werden keine Umsatzerlöse erzielt. • Ab Mitte 2008 gehen wir von monatlich etwa 10.000 Stück aus, die im Markt platziert
werden können. Sobald die ersten Verbesserungen am Gerät umgesetzt sind, kann
dann die Großserie mit entsprechenden Umsatzerlösen beginnen, • Break-even bereits im Ende 2009/2010 Der Vorhang fällt – die
Exit-Strategie Für einen Investor ist
die entscheidende Frage, ob er für das Risiko eine entsprechende Verzinsung des
eingesetzten Kapitals erhält. In einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren wird
die Entscheidung anstehen, ob die GlucoMetrix AG an die Börse gebracht werden
soll. Das wäre die klassische Exit-Möglichkeit für den VC. Weitere Optionen
sind die Einbringung der Geschäftsaktivitäten in ein größeres Unternehmen oder
Kooperationen bzw. Fusionen mit anderen kleineren Unternehmen. Aber auch ein
dauerhaftes, profitables Geschäft in dieser Nische ist denkbar. Umtausch - Die
vinkulierten Genussrechte Schuldverschreibungen,
bei denen den Gläubigern ein Umtausch- oder Bezugsrecht auf Aktien eingeräumt
wird (Wandelschuldverschreibungen), und Schuldverschreibungen, bei denen die
Rechte der Gläubiger mit Gewinnanteilen von Aktionären in Verbindung gebracht
werden (Gewinnschuldverschreibungen), dürfen nur auf Grund eines Beschlusses
der Hauptversammlung ausgegeben werden. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit,
die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen
Grundkapitals umfasst. Dieser Tagesordnungspunkt, Umtausch der Bezugsrechte in
Aktien, ist für die nächste Hauptversammlung im September 2006 vorgesehen.
Diese Anlegerinformation enthält nicht alle Angaben, die für eine Anlageentscheidung notwendig sind. Grundlage für die Beteiligung ist ausschließlich der Emissionsprospekt für die vinkulierten Namensgenussrechte mit den dort beschriebenen Chancen und Risiken.
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